April
Es ist bald Sommer. Jedenfalls wurde auf Sommerzeit umgestellt. Die Bienen schwirren, und die Keime kommen richtig heraus. Jetzt ist die Zeit zum Säen, Harken und Pflanzen. Es ist einer der Monate mit viel Arbeit. Sie müssen jetzt anfangen, bevor all das zu stark wächst, was Sie nicht möchten. Außerdem beginnt die Jagd auf die schädlichen Schnecken. Obwohl wir Frost hatten, sind sie noch da. Und es wird viele von ihnen geben, also sollten Sie möglichst früh Maßnahmen ergreifen. Legen Sie etwas Obst aus, und tropfen Sie Ferramol darauf. Die Schnecken sterben an Ferramol und können keinen anderen Tieren mehr schaden. Sie können auch neben das Obst ein feuchtes Brett stellen, unter dem sich die Schnecken verstecken können, und sie dort erwischen.
Der Küchengarten
Der Boden im Küchengarten sollte gründlich mit einem Grubber vorbereitet werden. Arbeiten Sie längs und quer, aber nicht zu kräftig, sonst keimen zu viele Unkrautsamen. Schwerer Boden erfordert mehr Sand oder mehr Kompost. Vorsicht mit dem Kompost zum Frühlingsanfang. Absolut frischer Kompost kann bei einigen Samen das Keimen verhindern. Es sollte immer nur ein wenig Kompost dazugegeben werden, bis die Pflanzen wachsen. Für Sandboden ist Torf oder Kompost im Herbst erforderlich.
Kartoffeln zum Wachsen bringen
Es ist noch genug Zeit, Ihre Kartoffeln zum Keimen zu bringen. Lassen Sie sie als Vorbereitung an einem hellen Ort bei etwa 15 °C sprießen. Geben Sie vor dem Pflanzen oder direkt danach Dünger in die Erde. Pflanzen Sie die Kartoffeln etwa 10 cm tief, und bedecken Sie sie mit Erde. Sehen Sie 2½ kg für eine Reihe von 10 m mit einem Abstand von 25–35 cm vor. Sie erhalten die größte Ernte, wenn Sie in jedes Loch nur eine Kartoffel stecken. Verwenden Sie nicht zuviel Dünger. Dies führt zu weichen Kartoffeln mit schwachem Geschmack. Denken Sie an das Gießen, wenn es nicht regnet. Zu viel oder zu wenig Wasser kann leicht dazu führen, dass Kartoffeln verderben.
Erwärmen Sie das Saatbett
Säen Sie nicht zu früh. Bei einem schnellen feuchten Kälteeinbruch nimmt ein Großteil der Saat Schaden. Für Saatgut muss die Bodentemperatur in den meisten Fällen zwischen 5 und 6 °C betragen, aber bei Gurken, Bohnen, Mais und Lauch sollte sie sogar bei 10 °C liegen. Säen Sie Karotten im April, oder warten Sie bis Juli, um das Wurmrisiko zu minimieren. Mit Insektennetzen halten Sie die Würmer fern.
Wenn Sie Lauch nach dem 1. Juni pflanzen, tritt kein Lauchmottenbefall auf.
Wärmen Sie vor dem Säen den Boden mit Plastikfolie auf. Altes Saatgut kann möglicherweise nicht mehr verwendet werden. Versuchen Sie es zuerst auf einem Stück Küchenpapier. Falten Sie zehn Stücke Saatgut in einem Stück Papier ein, geben Sie es an einem warmen Ort in eine feuchte Plastiktüte, und warten Sie ab, was passiert. Mindestens acht Samen sollten keimen, sonst ist es nicht sinnvoll, sie zu säen.
Sie erhalten den besten Ernteertrag mit einem Hochbeet. Achten Sie auf Schnecken. Sie sind sehr schädlich für neue Schösslinge.
Moos und Rasen
Wenn kein Moos vorhanden ist, stimmt etwas nicht. Wahrscheinlich waren Sie im ganzen Winter zu beschäftigt mit Gartenarbeit. Normalerweise ist ein milder und schlammiger Winter gut für die Entstehung von Moos. Moos kann jedoch auch entstehen, wenn der Winter kalt und trocken ist. Beginnen Sie damit, die Gabel tief in den Rasen zu stechen. Dies ermöglicht Luftzufuhr und Abfluss. Bearbeiten Sie den Rasen gut mit dem Rechen, am besten mit einem Moosrechen. Ebnen Sie die Löcher mit grobkörnigem Sand oder Erde, und säen Sie die blanken Stellen.
Dünger wird Moos fernhalten, das Wachstum des Grases und die Entwicklung der Wurzeln werden gefördert, und das Moos wird verdrängt. Verwenden Sie einen guten organischen Rasendünger, wenn Rasenmähen nicht zu Ihren größten Hobbys gehört. Mineraldünger (Kunstdünger) muss oft verteilt werden und sorgt für schnelles Wachstum des Grases.
Blumengarten
Entfernen Sie die schrumpeligen Spitzen von perennierenden Pflanzen, und setzen Sie neue bzw. Teile von alten perennierenden Pflanzen ein. Mit Rabatten können Sie dafür sorgen, dass sie nicht beschädigt werden. Die größten Pflanzen sollten dabei in der Mitte gepflanzt und die anderen zum Rand hin mit immer kleinerer Größe angeordnet werden. Decken Sie sie gruppenweise entsprechend ihrer Farbe oder ihres Typs ab, damit das Erscheinungsbild im Beet einheitlich wird. Zum Beispiel können Sie das Beet in Quadrate unterteilen und in jedem Quadrat eine Gruppe pflanzen. Geben Sie etwas Dünger zu den perennierenden Pflanzen und den Knollenpflanzen.
Der Rosenschnitt:
Die Daumenregel ist zwar, dass sie etwa um den 1. Mai herum beschnitten werden sollten, aber alles ändert sich. Heute ist die Wettervorhersage wichtiger als das Datum.
Von professionellen Rosenzüchtern wird empfohlen, mit dem Beschneiden zu beginnen, wenn sich die Knospen öffnen. Wenn Sie stärker beschneiden, erhalten Sie weniger, aber dafür größere Rosen, und wenn sie weniger beschneiden, sind die Rosen zahlreicher, aber kleiner. Schneiden Sie bei Kletterrosen 10–15 cm von den seitlichen Zweigen ab, und dünnen Sie sie aus, indem Sie alte Stiele entfernen. Nach dem Beschneiden benötigen Rosen Dünger, damit sie sich in gesunde Pflanzen entwickeln können. Professionelle Rosenzüchter empfehlen organische Düngung Ende März. Achten Sie darauf, dass Dünger über das gesamte Beet und nicht nur über die Stiele verteilt wird und Mikronährstoffe enthalten sollte.
Der Obstgarten
Dies ist eine gute Zeit zum Pflanzen neuer Obstbüsche und -bäume. Entscheiden Sie sich für Sorten, die nicht krankheitsanfällig sind. Wenn es eine Frostwarnung gibt, während die Rosen blühen, sollten Sie sie mit einer Plane, mit Sackleinen oder ähnlichem Material abdecken. Andernfalls können die Früchte tragenden Teile zerstört werden, und Ihre Ernte wird schlecht.
Jetzt ist es Zeit zum Okulieren. Ein schönes Hobby, für das man nur ein bisschen üben muss. Die Vorgehensweise wird in vielen Gartenpflegebüchern ausführlich beschrieben.
Das Gewächshaus
Reinigen Sie das ganze Gewächshaus mit Schmierseife, und spülen Sie es mit Wasser aus. Gurken, Melonen und süßer Pfeffer können im Innenraum gesät und später im Gewächshaus gepflanzt werden.
Drinnen können Sie bereits etwas von dem säen, was Sie später im Küchengarten säen werden.