März
Ein Monat der Extreme
Es geht aufwärts. Es ist der erste Monat des Frühlings, aber es kann auch ein Monat der Extreme mit großen Temperaturschwankungen sein.
Der Küchengarten
Ob warm oder kalt, Gärtner mit Spaten oder Hacke lassen sich durch nichts unterkriegen. Der erste warme Tag kann zum Pflanzen verwendet werden. Etwas später im Monat beginnt der Kampf gegen das Unkraut, also gibt es genug zu tun.
Blättern Sie die Samenkataloge durch, und suchen Sie sich die besten Samen heraus. Was ist im letzten Jahr passiert? Haben Sie zuviel Salat gesät, hatten Sie Erfolg mit den Erbsen, sind die Erdbeeren etwas geworden, oder haben die Kartoffeln Schaden genommen?
Vielleicht muss der Küchengarten richtig erneuert werden. Wenn Sie noch keine Hochbeete haben, sollten Sie das vielleicht in diesem Jahr versuchen, und Sie können jetzt mit den Vorbereitungen beginnen. Die Errichtung von Hochbeeten ist zeitaufwändig, aber Sie steigern damit Ihren Ertrag. Langfristig ist ein Hochbeet weit weniger anspruchsvoll als ein normales Flachbeet im Garten. Ein Hochbeet lässt sich auch leicht mit Plastikfolie abdecken, was frühere Ernten ermöglicht, die zudem noch nicht von zu vielen Insekten befallen sind.
Hochbeet
Die Methode ist relativ einfach. Markieren Sie das Beet mit einer Schnur. Achten Sie darauf, dass es von beiden Seiten zugänglich ist. Damit vermeiden Sie, das Beet betreten zu müssen. Die optimale Breite liegt bei etwa 1,25 m, also stellen Sie sich darauf ein, mehrere Beete zu errichten. Graben Sie jetzt die Erde im Beet um. Graben Sie mindestens auf die Tiefe einer Spatenlänge, am besten doppelt so tief. Wenn der Boden noch hart ist, lockern Sie ihn mit einer Spitzhacke.
Mischen Sie jetzt Kompost in die umgegrabene Erde. Zwei Drittel Erde und ein Drittel Kompost. Je mehr Sie mischen, desto besser.
Für frisch gesäte Samen kann das Austreiben im frischen Kompost problematisch sein. Sie können sogar eingehen. Wenn Sie also jetzt im Frühjahr ein Hochbeet errichten, sollten Sie anstelle des Komposts etwas Torf mit der Erde vermischen. Wenn die Pflanzen dann herausgewachsen sind, können Sie Kompost dazwischen geben und ihn im Herbst in die Erde mischen. Anstelle von Kompost können Sie auch Felddünger verwenden, aber nicht zu viel.
Wenn die Erde mit dem Kompost vermischt ist, füllen Sie das Beet wieder auf, das jetzt erhöht ist. Sie können die Erde mit einer Umrandung aus Holz, Metall oder Steinen befestigen. Verwenden Sie kein Material mit Teer oder Chemikalien.
Geben Sie jedes Jahr etwas mehr Kompost in das Beet, und mengen Sie es mit dem Rechen in die obere Erdschicht.
Achten Sie darauf, dass Sie ihre Saat im Garten wechseln, so dass Sie nicht immer die gleiche Saat im gleichen Beet verwenden. Besonders Kartoffeln erfordern eine Pause von mehreren Jahren. Denken Sie auch daran, Ihre Kartoffeln vorzubereiten. Lassen Sie sie dann an einem hellen und kühlen Ort keimen.
Dünger für den Rasen
Der Kampf gegen das Moos beginnt hauptsächlich im März. Moos gedeiht gut im Schatten und auf schwach gedüngter Erde. Es zahlt sich für Sie also aus, wenn Sie Ihren Rasen düngen. Verwenden Sie organischen Dünger, wenn Sie wenig Zeit mit Rasenmähen verbringen möchten. Das Gras wächst möglicherweise etwas langsamer, aber ebenso gut, wenn organischer Dünger verwendet wird und kein künstlicher (NPK) Dünger, wie er manchmal fälschlicherweise genannt wird. Sie sollten 10 kg /100 m2 verwenden. Verteilen Sie ihn, wenn das Graswachstum beginnt, also im März oder April. Sie können es sich zur Regel machen, diese Art von Dünger einmal im Jahr zu verwenden.
Wenn Sie sich für NPK-Rasendünger entscheiden, beginnen Sie Ende März mit 2,5 kg/100 m2. Verwenden Sie das gleiche Mengenverhältnis im Juni und September.
Auch wenn auf der Packung steht, dass es sich um ein Düngemittel für das ganze Jahr handelt, bedeutet dies nicht, dass es nur einmal verwendet werden sollte, sondern dass es so beschaffen ist, dass es das ganze Jahr über verwendet werden kann.
Es ist außerdem zu empfehlen, den Rasen mit dem Rechen leicht zu lockern, damit er etwas Luft erhält. Wenn Sie dies tun, sollten Sie jedoch bis April warten, wenn es trockner ist und die Pflanzen stärker verwurzelt sind.
Handeln Sie jetzt
Rätselhafterweise scheint Unkraut ein Gespür dafür zu haben, dass Gärtner kühle Tage nicht mögen. Es wuchert also genau dann extrem, wenn die Temperatur wenige Grade über dem Gefrierpunkt liegt und Ihre Hacke noch ruht. In jedem Fall ist es weit einfacher, Unkraut zu entfernen, während es jung ist, als dann, wenn es voll ausgewachsen ist. Viele Unkrautarten säen sich zudem schnell aus und beginnen dann, sich richtig auszubreiten. Nehmen Sie eine Hacke oder einen Gasbrenner oder was Ihnen auch geeignet erscheint, um Unkraut zu bekämpfen.
Säen im März
Der März ist ein hervorragender Monat, um die jährliche Samen und alles andere zu säen, das in Gruppen wächst. Überprüfen Sie die Wurzeln beim Kauf. Wenn leichte Spitzen und kleine faserige Wurzeln vorhanden sind, wächst die Pflanze schnell. Füllen Sie das Loch nicht mit zu viel Torf und Pflanzerde auf, weil sich die Wurzeln dann nicht richtig ausbreiten können. Mischen Sie die aufgegrabene Erde mit etwas Torf oder verrottetem Kompost, und füllen Sie das Loch wieder auf. Drücken Sie die Pflanze gut ein, so dass sie fest im Loch sitzt, oder es entsteht schnell eine Öffnung unter ihren Wurzeln.
Wenn Sie eine Gartenschere parat haben und Ihnen das Schneiden Spaß macht, lassen Sie es bei Walnuss, Kastanie und Birke, Kastanie und Birke lieber sein. Sie bluten stark, wenn Sie sie jetzt beschneiden. Warten Sie, bis sie Blätter tragen oder bis zum späten Sommer.
Das Gewächshaus
Das Gewächshaus muss mit Schmierseife gereinigt werden. Reinigen Sie es gründlich bis in den letzten Winkel.
Frühes Gemüse kann speziell dann gesät werden, wenn es mit Plastikfolie abgedeckt in einem Gewächshaus angebaut wird. Dies gilt zum Beispiel für Salat, Radieschen, frühen Blumenkohl, Dill und Kerbel. Graben Sie ein Rhabarberbüschel aus, und lassen Sie es sich als erste Pflanzung des Jahres im Gewächshaus entfalten.
Wenn Sie Töpfe verwenden, können Sie Tomaten, Auberginen und süßen Pfeffer sowie Blattsellerie für die spätere Pflanzung aussäen.