Oktober
Die Arbeit im Garten kann jetzt abgeschlossen werden
Es ist zwar etwas deprimierend, die Tätigkeiten im Garten einzustellen, aber da die Tage immer kürzer und kühler werden, gibt es keine andere Möglichkeit.
Der Oktober ist dennoch einer der Monate mit der meisten Gartenpflegearbeit. Es werden die letzten Kartoffeln geerntet, und die Äpfel und Birnen werden gepflückt und eingelagert. Die Ernte im Garten muss aufgenommen und eingelagert, eingefroren oder gekocht und konserviert werden. Die Gartenmöbel sollten mit Öl behandelt werden, bevor sie im Schuppen untergebracht werden, der Kompost muss gewendet werden, und ein Teil davon sollte für den Küchengarten verwendet werden. Die perennierenden Pflanzen müssen geteilt werden. Das Gras muss gemäht werden, vielleicht zum letzten Mal. Auf jeden Fall sollte der Boden mit der Harke aufgelockert werden. Die letzten Frühlingsknollen sollten gepflanzt, und das letzte Unkraut sollte entfernt werden, um sich die Gartenarbeit im nächsten Frühling zu erleichtern. Die Töpfe müssen gegen den Frost geschützt werden, und spezielle Kormi müssen in Schachteln mit Torf untergebracht und an einem kühlen Ort aufbewahrt werden. Im Gewächshaus sind die letzten Tomaten fertig zum Ernten, und das Gewächshaus sollte gereinigt werden. Vielleicht sind auch neue Pflanzungen, neue Obstbäume und -büsche erforderlich. Na gut! Man ist schon erschöpft, wenn man nur daran denkt, aber der Vorteil dabei ist, dass wir uns viel an der frischen Luft bewegen und Energie für die langen Wintermonate tanken können.
Küchengarten
Wenn Sie keine Hochbeete in Ihrem Küchengarten haben, aber der Boden schwer und lehmig ist, dann sollten Sie Ihren Spaten zur Hand nehmen und den Boden jetzt umgraben. Das können Sie sich einfacher machen, wenn Sie Sand und etwas Kompost hinzugeben. Anderseits sollten Sie viel Kompost und Torf verwenden, wenn Ihr Boden sandig ist.
Die Verwendung eines Grubbers mit dem Boden ist nicht zu empfehlen. Verwenden Sie einen Spaten. Ein Grubber zerstört die Struktur des Bodens. Dessen Struktur sollte Brotkrümeln ähneln. Der Boden sieht nach der Kultivierung gut aus, aber weil er so aufgebrochen wurde, fällt er schnell wieder in sich zusammen, und der Sauerstoffgehalt sinkt.
Bei Hochbeeten ist er eine gute Lösung. Hier sollten Sie keinen Spaten, sondern einen Grubber verwenden. Bedecken Sie den Boden zum Schluss mit einer guten wärmenden Kompostschicht, die über den Winter dort bleibt. Ein Hochbeet sollte etwa einen Meter breit sein. Die Länge spielt dabei keine Rolle. Es kommt darauf an, dass Sie die Mitte des Beetes von beiden Seiten erreichen können, ohne den Boden betreten zu müssen. Demnach sollte sich die Breite auch etwas danach richten, wie lang Ihre Arme sind.
Graben Sie das Beet um, sobald Sie es abgegrenzt haben. Das ist die schwierigste Aufgabe, aber sie ist nur einmal in zehn Jahren erforderlich.
Die Tiefe sollte mindestens zwei Spatenlängen betragen. Mischen Sie die Erde mit einem Drittel Kompost.
Und geben Sie sie auf das Beet. Das Beet ist jetzt erhöht, deswegen heißt es Hochbeet. Es ist jetzt hell und luftig.
Bedecken Sie es mit einer Schicht Kompost. Eine Schicht mit 5 bis 8 cm wärmt den Boden und nutzt der wichtigen Mikroflora des Bodens. Harken Sie die groben Stellen erneut, und der Boden kann kultiviert werden.
Es gibt nur ein kleines „Aber“. Wenn es bei Ihnen Schnecken gibt, sollten Sie den Kompost kontrollieren, bevor Sie ihn dazugeben, und Sie sollten hiermit bis Ende Oktober warten. Bis dann haben sich die Schnecken eingegraben oder anderswo versteckt. Im April sollten Sie wieder besonders auf sie achten.
Obst und Gemüse muss an einem trockenen und kühlen Ort gelagert werden. Denken Sie daran, Obst und Gemüse getrennt zu lagern. Sie können unter der Erde einfach eine Aufbewahrungsstelle für Gartenerzeugnisse einrichten, indem Sie ein großes Abflussstück eingraben. Bedecken Sie den Boden mit einer dichten Schicht von Kies und Sand, um guten Abfluss zu ermöglichen. Wenn Sie Eimer und Kisten dort unten deponieren, können Sie verhindern, dass die Erzeugnisse nass werden, wenn es zu einer Überschwemmung kommt. Bedecken Sie die Oberseite der unterirdischen Aufbewahrungsstelle mit einer Holzplatte und einer Wintermatte, wenn es richtig kalt wird. Denken Sie daran, mit einem Rohr für Belüftung zu sorgen.
Blumengarten
Der September ist gerade vorbei. Es war der ideale Monat zum Säen von neuem Gras. Wenn Sie nicht dazugekommen sind, ist der Boden immer noch warm genug zum Säen. Der Rasen sollte erst im Frühjahr wieder betreten werden. Gras wächst bei Temperaturen bis 5 oder 6 °C. Wenn der Frühling da ist, wirft das neu gesäte Gras viel eher Schösslinge und fängt an zu sprießen.
Bei fertigem Rasen geht es darum, Moosbefall im Frühjahr und Pilzbefall nach dem Schnee zu verhindern. Lockern Sie den Rasen mit einer Harke, und stechen Sie mit einer Gabel Löcher, damit das Wasser abfließen kann. Sie erhöhen Ihre Chance, Moos im Rasen zu vermeiden, indem Sie alle abgestorbenen Blätter und verdorbenes Fallobst entfernen.
Sammeln Sie die Kormi von empfindlichen Blumen wie Dahlien, Begonien und einigen Lilien, bevor der Frost richtig beginnt. Lagern Sie sie an einem kühlen Ort in einem Karton mit Torf.
Knollen sollten im September eingesetzt werden, aber es ist auch im Oktober möglich. Pflanzen Sie die sehr frühen und kleinen botanischen Sorten. Sie haben eine längere Lebensdauer als die vielen Hybridsorten.
Perennierende Pflanzen können geteilt und neue gepflanzt werden. Abgestorbene Spitzen sollten belassen werden. Sie bieten Schutz gegen Frost.
Der Herbst ist die optimale Zeit für die Suche nach perennierenden Pflanzen. Sie sehen jetzt, wie hoch viele perennierende Pflanzen wachsen und wie sie aussehen.
Eine Rabatte ist leicht anzulegen und schön anzusehen, aber sie ist mit dem vielleicht ursprünglich beabsichtigten System schwer unter Kontrolle zu halten. Ordnen Sie die großen Pflanzen hinten, die kleinen vorne an. Halten Sie blaue und weiße Farben getrennt.
Die Natur geht bei der Veränderung der Dinge ihre eigenen Wege, so dass die Pflanzen, die groß hätten sein sollen, klein werden und umgekehrt. Sie müssen es ausprobieren und zur richtigen Zeit herausfinden, was in Ihrem Garten am besten gedeiht.
Obstgarten
Im Herbst gibt es sehr viel Obst, also sehen Sie nach abgebrochenen Ästen, die zuviel Gewicht getragen haben. Schneiden Sie beschädigte Äste ab, damit sie keine Pilzkrankzeiten verbreiten können. Pflücken Sie die Äpfel, wenn sie reif sind. Das bedeutet, wenn sie sich nach einer Vierteldrehung vom Stiel lösen. Wickeln Sie sie am besten in Seidenpapier ein, damit die Feuchtigkeit erhalten bleibt.
Pflanzen Sie neue Obstbäume in diesem Monat. Wählen Sie Sorten aus, die nicht gespritzt werden müssen.
Vergessen Sie nicht die Nüsse. Sie wachsen schnell, können stark beschnitten werden und tragen noch Früchte, wenn alle anderen bereits gepflückt wurden. Sie werden auf jeden Fall Erfolg haben, wenn Sie zwei verschiedene Sorten pflanzen.
Das Gewächshaus
Holen Sie die letzten Tomaten herein, damit sie auf dem Fensterbrett reifen können, und werfen Sie die alten und schimmeligen Tomatenpflanzen weg. Reinigen Sie das Gewächshaus gründlich mit Schmierseife, und wiederholen Sie das im Frühjahr. Nehmen Sie kleine Buschpflanzen und Zwergrhododendron aus den Töpfen, und setzen Sie sie im Gewächshaus ein. Sie sind dann über den Winter gut geschützt und gehören im Frühjahr zu den am ehesten blühenden Pflanzen.